„Selbstliebe“ beleuchtet

Aktualisiert: 22. Juli 2019


Mögliche Ursachen und Ausdruck von mangelnder Selbstliebe sind Negativität, Einsamkeit, Depressionen, Wut, Aggressionen, Schuldzuweisungen, Verurteilungen, Ablehnung, Unzufriedenheit, Angst, Leere, Ablenkung, Stress, Leistungsdruck, Suche nach Anerkennung, mangelnder Selbstwert. Wie bemerke ich, dass ich möglicherweise an mangelnder Selbstliebe leide? Ich lehne andere Menschen ab, verurteile sie, weiss alles besser, leide unter Stress, ziehe negative Situationen und Konflikte an, bin ständiges Opfer von Lebenssituationen, fühle mich unwohl, unsicher und ungeliebt. Ich fühle mich wütend, verspüre Aggressionen oder habe dauernd das Bedürfnis meinen Terminkalender zu füllen. Durch das Gesetz der Resonanz finden sich oft Gleichgesinnte, Leidensgenossen. Fröhliche Herzensmenschen die nicht in Resonanz sind mit diesen Gefühlen, werden oft abgelehnt oder man fühlt sich in deren Gesellschaft unwohl obwohl man sie im Grunde beneidet. Man wird zu Workaholics und setzt sich unter Leistungsdruck um sich Ablenkung zu verschaffen, unterwirft sich auferlegten Zwängen. Innere Negativität, Verspanntheit, schwierige Beziehungen zu anderen Menschen sind die Folge.  Da man diese Negativität, Verspanntheit und Ablehnung ausstrahlt, bringt man sich selbst ins Abseits, trennt sich von anderen ab, sucht Schuldige für die eigene Misere. Kein Partner, keine Freunde, nicht die eigenen Kinder, niemand kann diesen Mangel an Lebensfreude, Selbstwert, Fülle und Liebe erfüllen. Fehler werden im Aussen gesucht, anstatt im Innern. Ein hoffnungsloses Unterfangen. Die Probleme im Leben, mit den Mitmenschen, spiegelt den eigenen inneren Konflikt. Mit allen Mitteln versucht man seinen Selbstwert aufzupolieren, indem man andere herunter macht, verurteilt, indem man alles besser weiss und ungefragte Ratschläge verteilt. Oft sucht man dann erfolglos körperliche Nähe, obwohl eigentlich die innere Nähe zu sich selbst fehlt.  Man versucht die fehlende eigene Wertschätzung durch Bestätigung und Anerkennung von Außen, die man sich von anderen ersehnt, zu kompensieren. Es ist lediglich eine Ersatzbefriedigung, eine Suche nach Ausgleich, nur eben an der falschen Stelle.  Wer mit sich im Reinen und im Einklang ist, kann gute, erhebende und harmonische Beziehungen mit anderen leben. Es ist ein Energieverschleiss die Fassade aufrecht erhalten zu wollen indem man nicht authentisch sein kann. Dies reicht nur für oberflächliche Beziehungen, verletzte Gefühle, Enttäuschungen und Gefühle des Scheiterns. Übernehmen wir Glaubenssätze und Muster von anderen, machen wir uns abhängig von ihnen und dies ist nichts anderes als Sklaverei. Mangel erzeugt mehr Mangel, Fülle erzeugt mehr Fülle. Nehmen wir einmal wahr, welche Situationen wir im Leben anziehen. Wir sind oft selbst dafür verantwortlich. Zufriedenheit beginnt bei einem selbst, bei der Annahme und Akzeptanz was ist. Widerstände verstärken nur die Negativität und führen zu entsprechender negativer Resonanz.

Also machen wir uns auf die Suche nach uns Selbst, unserem wahren inneren Selbst und wer dies findet und lebt, kann besser im Gleichgewicht leben und an schwierigen Situationen wachsen. 


Positive Gedanken kultivieren, das Gute sehen und trotzdem Handeln, Dinge zu Gewohnheiten werden lassen, die einen gut tun, auch wenn dies uns manchmal heraus fordert. Yoga zu üben ist eine Form von Selbstliebe.

Zu diesem Thema ein wunderschönes Gedicht: Als ich mich selbst zu lieben begann Als ich mich selbst zu lieben begann,
 habe ich verstanden, 
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
 und dass alles, was geschieht, richtig ist -
 von da an konnte ich ruhig sein.
 Heute weiß ich: Das nennt man 'VERTRAUEN'. 



Als ich mich selbst zu lieben begann,
 konnte ich erkennen, 
daß emotionaler Schmerz und Leid
 nur Warnung für mich sind,
 gegen meine eigene Wahrheit zu leben. 
Heute weiß ich, das nennt man 'AUTENTHISCH-SEIN'. 



Als ich mich selbst zu lieben begann,
 habe ich aufgehört, 
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, daß alles um mich herum
 eine Aufforderung zum Wachsen war.
 Heute weiß ich, das nennt man 'REIFE'.




Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
 mich meiner freien Zeit zu berauben 
und ich habe aufgehört,
 weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
 Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,
 was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,
 auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
 Heute weiß ich, das nennt man 'EHRLICHKEIT'. 



Als ich mich selbst zu lieben begann,
 habe ich mich von allem befreit,
 was nicht gesund für mich war,
 von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen 
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
 weg von mir selbst.
 Anfangs nannte ich das 'GESUNDEN EGOISMUS',
 aber heute weiß ich, das ist 'SELBSTLIEBE'. 



Als ich mich selbst zu lieben begann,
 habe ich aufgehört, 
immer recht haben zu wollen, 
so habe ich mich weniger geirrt.
 Heute habe ich erkannt,
 das nennt man 'DEMUT'. 

 Als ich mich selbst zu lieben begann,
 habe ich mich geweigert,
 weiter in der Vergangenheit zu leben 
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
 Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
 wo ALLES stattfindet. 
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es 'BEWUSSTHEIT'. 



Als ich mich selbst zu lieben begann,
 da erkannte ich,
 daß mich mein Denken armselig und krank machen kann,
 als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, 
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
 Diese Verbindung nenne ich heute 'HERZENSWEISHEIT'.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
 Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,
 denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
 Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN! (Charlie Chaplin 
an seinem 70.Geburtstag am 16. April 1959)

Namasté 

Andrea

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